Der Windsorknoten

Der Windsorknoten

Der Windsorknoten, bei dem Windsorknoten handelt es sich um einen großen Knoten der nach dem Herzog von Windsor benannt ist.

Mitunter wird er auch doppelter Windsorknoten oder englischer Knoten genannt. Der halbe Windsorknoten ähnelt ihm und ist etwas schneller gebunden.

Dieser Knoten sollte nicht mit Krawatten aus zu dickem Stoff gebunden werden. Er eignet sich für breite Kragen wie dem italienischen oder dem Windsorkragen. Da der Knoten viel der Krawattenlänge benötigt eignet er sich für Männer unter 1,80 m, Männer über 1,80 m verwenden hier besser den halben Windsorknoten.

Der Windsorknoten ist einer der klassischen Krawattenknoten und sehr beliebt. Es erfordert jedoch einige Übung diese Krwattenknoten korrekt zu binden.

Der Windsorknoten ist einer der klassischen Krawattenknoten und sehr beliebt. Es erfordert jedoch einige Übung diese Krwattenknoten korrekt zu binden.

  • Man stellt den Kragen hoch lässt das breite Ende weiter runter hängen als das Kurze
  • Dann legt man das breite Ende über das Schmale und führt es von hinten nach vorne durch und bildet so eine erste Schlaufe
  • Dann bildet man eine weitere Schlaufe indem man das breite Ende auf der anderen Seite ebenfalls einmal am Kragen über das schmale Ende führt
  • Danach legt man das breite Ende über das schmale und zieht die Krawatte von hinten durch die letzte entstandene Schlaufe
  • Nun formt man mit dem Daumen und Zeigefinger den Knoten und zieht dabei vorsichtig am breiten Ende der Krawatte
  • Der Knoten wird vorsichtig festgezogen und die Länge der Krawatte und deren Sitz kontrolliert

Der Windsorknoten Wissenswertes über den klassischen Knoten

Ist der Windsorknoten perfekt gebunden bedeckt er gerade den ersten Knopf des Hemdes und sitzt mittig zwischen beiden Kragenseiten.

Er ist kompliziert zu binden, aber dafür sehr gut für feierliche Anlässe geeignet. Gerade mit einer breiten Krawatte wirkt er „very british“, ist aber auch businesstauglich.

Der Knoten ist groß, schön und voluminös und eignet sich gut für breite Kragen wie den Haifischkragen oder den New-Kent-Kragen.

Eine Variante des Windsorknotens ist der persische Knoten, dieser enthält eine Ring- und eine Diagonalbewegung mehr ist dadurch nicht selbstlösend.

Variante des Windsorknotens

Eine Variante des Windorsknotens besteht darin die beiden Windungen am Hals in umgekehrter Reihenfolge zu binden. Also zunächst rechts und dann links. Die Bindeanleitung des Windsorknotens ist somit spiegelverkehrt zu der oberen Anleitung.

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  • Als erstes legt man das breite Ende über das schmale.
  • Nun wird das breite Ende von hinten unten links nach vorn rechts am Hals durchgeführt.
  • Im 3. Schritt führt man das breite Ende der Krawatte von rechts nach links hinter dem schmalen Ende vorbei.

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  • Das breite Ende führt man nun erneut wie im 2. Schritt von hinten unten links nach vorn rechts am Halsbereich durch.
  • Jetzt wird das breite Krawattenende vorne über das schmale gelegt von rechts nach links.
  • Zum Schluß führt man das breite Ende von links hinten am Hals durch und schiebt es vorne in die Schlaufe.
  • Sitzt der Knoten korrekt wird er nun festgezogen

Variante mit 2 Ringbewegungen

Eine weitere Variante des Windsorknotens enthält 2 Ringbewegungen. Dadurch wird der Knoten etwas schmaler und bleibt dennoch voluminös.

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  • Man legt das breite Ende von rechts nach links vorn über das schmale.
  • Nun wird das breite Ende einmal links am Hals um die Krawatte gewickelt von hinten nach vorn.
  • Das breite Ende wird unter dem schmalen von links nach rechts vorbeigeführt.

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  • Jetzt wird die 2. Wickelung auf der rechten Seite der Krawatte durchgeführt und zwar von vorn nach hinten am Halsbreich.
  • Das breite Ende wird vorne über das schmale von rechts nach links gelegt.
  • Zum Schluss führt man das breite Ende am Hals von hinten links nach vorne durch uns steckt es in die Schlaufe des Knotens vorne.
  • Der Sitz der Krawatte kann noch ein letztes Mal korrigiert werden bevor man den Knoten festzieht.

Die Entstehung des Windsorknotens

Der Duke of Windsor räumt in seinem Buch „A Faimly Album“ mit dem Gerücht auf, dass er den Knoten erfunden haben. So schreibt er dort, dass der Knoten fälschlicherweise nach ihm benannt wurde. Vielmehr sei der Knoten in den Vereinigten Staaten erfunden worden, wurde jedoch mit ihm in Verbindung gebracht, da er selbst häufig gern dicke Krawattenknoten trug. Die Knoten des Duke of Windsor seien allerdings nicht durch einen komplizierten Knoten dick geworden, sondern durch das dicke Tuch, welches er für die Knoten verwendete.

Der Knoten wird teilweise auch „englischer Knoten“ genannt.

Warum wird der Windsorknoten eigentlich Windsorknoten genannt?

Man mag meinen, dass der Windsorknoten nach dem Windsor Castle oder dem Ort Windsor in der englischen Graftschaft Berkshire benannt wurde. Er trägt seinen Namen jedoch nach dem Duke of Windsor, der kurzfristig als Edward VIII sogar auf dem englischen Thron saß. Der Duke trug zeit seines Lebens sehr gern voluminöse Krawattenknoten und galt als Stilikone seiner Zeit. Interessanterweise trug er selbst jedoch keinen Windsorknoten, jedoch Krawatten mit einem dicken Futter wie sie noch heute bei britischen Herrenausstattern angeboten werden.

Wer einen stoffsparenden Krawattenknoten bevorzugt, also vor allem große Männer, damit die Krawattenlänge nicht zu kurz gerät, sollte zu einem Kennt oder Oriental greifen, moderne Knoten sind der Nicky oder der Shelby. Wer es besonders extravagant mag sollte den Onassis, den Balthus oder Christenens Knoten ausprobieren.

Der Hannoveranerknoten als Erweiterung des Windsorknoten

Als Erweiterung zum Windsorknoten gibt es noch den Hannoveranerknoten, dieser unterscheidet sich dadurch, dass er „Inside-Out“ gebunden wird. Also wie der Windsorknoten jedoch legt man die Krawatte zu Beginn mit ihrer Naht nach außen um den Hals rum. Er ist sogar etwas voluminöser als der Windsorknoten, steht diesem in seiner klassischen Art in nichts nach, ist jedoch nicht so verbreitet wie dieser. Auch der Name liegt nicht so weit entfernt, denn das Königshaus Hannover entstammt auch der Familie Windsor. Auch als dreifacher Windsorknotens ist dieser Knoten bekannt.

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