Krawattenknoten im Überblick

Krawattenknoten im Überblick

Krawattenknoten im Überblick, welche Knoten gibt es und was zeichnet sie aus?

Klassische Krawatteknoten

Krawattenknoten im Überblick

Krawattenknoten im Überblick

Zu den klassischen Knoten zählen die folgenden.

Four-in-hand. Er ist leicht zu binden und eignet sich gut für schmale Krawatten und schmale Kragen. Er ist leicht schräg und streckt das Gesicht in seiner optischen Wirkung. Der Knoten ist asymmetrisch und eignet sich für alle Anlässe. Da er vermutlich auf britische Pferdekutschenfahrer zurück zuführen ist wird er auch „Vierspänner“ genannt.

Der doppelte Windsor ist eher konservativ und mittelschwer zu binden. Er eignet sich gut für breite Kragen und nicht zu dicke Krawatten. Optisch kann er kantige Gesichtszüge entschärfen. Dabei ist der Knoten symmetrisch und selbstlösend.

Der einfache Windsor ist klassisch und mittelschwer zu binden. Er wirkt professionell und klassisch, so das er zu vielen Anlässen passt. Der Krawattenknoten ist fast symmetrisch einen sich gut zu schmalen und breiten Krawatten.

Der Hannoveraner verleiht viel Volumen und passt so gut zum Cutawaykragen und Haifischkragen. Er rundet optisch das Gesicht und verbreitert den Hals. Er gilt als Windsor-Ersatz für kleine Männer. Der Knoten ist symmetrisch und ein inside-out-Knoten.

Moderne Krawattenknoten

Zu den modernen Knoten zählen die folgenden.

Der Oriental-Knoten bzw. kleine Knoten er lässt sich leicht binden und passt gut zum Windsorkragen und Kentkragen. Für schmale Krawatten ist er eher ungeeignet. Er betont die senkrechten Linien des Körpers und wirkt optisch streng.

Der Kent-Knoten ist minimalistisch, und passt zu schmalen Kragenlücken. Man kann ich schnell binden. Es handelt sich um einen kleinen Knoten der auch gut für große Männer geeignet ist. Er ist nicht selbstlösend.

Der Nicky-Knoten ist schonend für die Krawatte, passt zu mittleren Kragenlücken und schmalen Krawatten. Er wirkt etwas dreieckig und modern. Durch ihn wird das Gesicht betont. Er schont die Krawatte und ist selbstlösend. Der Name geht auf die gleichnamige Krawattenfirma zurück die diesen Material schonenden Knoten in Faltprospekten erläuterte. Man nennt ihn auch Olney, New Classic oder Free American.

Der Shelby-Knoten passt gut zum Haifischkragen und zum Cutawaykragen. Er ist symmetrisch und macht das Gesicht durch seine Rundungen optisch breiter.

Der Plattsburgh-Knoten ist leicht zu binden und wirkt dreieckig. Optisch werden die Gesichtszüge durch in kantiger. Er eignet sich gut für breite Kragen, ist symmetrisch und selbstlösend. Es handelt sich um einen inside-out-Knoten.

Der Manhattan-Knoten ist mittelschwer zu binden und passt gut zu schmalen Krawatten. Optisch kann er rundliche Gesichtszüge entschärfen. Der Knoten ist leicht asymmetrisch, eignet sich gut für normale und breite Kragen und löst sich nicht selbst.

Der Grantchester-Knoten eignet sich gut für leichte Krawatten und wirkt asymmetrisch. Er ist modern und sehr kompakt. Dabei ist er eher schwer zu binden. Es handelt sich um einen inside-out Knoten, der selbstlösend und voluminös ist.

Der Cavendish-Knoten ist mittelschwer zu binden und passt zu schmalen Kragen wie dem Haifischkragen. Der Knoten ist etwas asymmetrisch und nicht selbstlösend. Er eignet sich für alle Anlässe. Seinem Namen verdankt er einem bekannten Physiker von Fink und Mao.

Exotische Krawattenknoten

Zu den exotischen Krawattenknoten zählen:

Der Balthus-Knoten der leicht zu binden ist und sich gut für leichte Krawatten eignet. Er ist sehr voluminös. Der Krawattenknoten ist symmetrisch und selbstlösend. Bekannt wurde der Knoten 1933 durch den Künstler Balthus der sich mit ihm aus Protest fotografieren lies.

Der Christens-Knoten gilt als romantischer Knoten für Experten, er passt zu schmalen Knoten. Der Knoten ist ein echter Hingucker. Man nennt ihn auch Kreuzknoten. Er ist symmetrisch und nicht selbstlösend.

Der Kelvin-Knoten wirkt sehr professionell und passt fast zu jeder Krawatte. Der Knoten ist symmetrisch und nicht selbstlösend. Er eignet sich gut für kleine Kragen. Er verdankt seinem Namen einem bekannten Physiker des 19. Jahrhunderts.

Der Onassis-Knoten lässt sich leicht binden und ist äußert extravagant, er eignet sich nicht fürs Büro.

Der Prinz-Albert-Knoten ist eine Variante des Vicotria-Knotens. Er ist symmetrisch und passt gut zu Tab-Collar-Kragen. Er eignet sich gut für kleine Männer und ist originell.

Der Vicotria-Knoten ist ein symmetrischer Krawattenknoten, er eignet sich gut für kleine Männer und Tab-Collar-Kragen.

Der Merowinger-Knoten ist äußerst exotisch und ein invertierter-Krawattenknoten. Er benötigt viele Windungen ist und ist daher sehr anspruchsvoll zu binden.

Der St-Andrew-Knoten ist ein inside-out-Knoten, selbstlösend und eignet sich aufgrund seiner Breite gut für breite Kragen.

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